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Ich probiere etwas neues aus. Für mich. Ja, ganz sicher für mich. Warum, das weiß ich nicht. Nur neu soll es sein. Neu und zufriedenstellend. Wie eine weiße Vase in einem vergessenem Raum Nichts grelles, nichts buntes. Nur neu. Für mich.

Ich mag keine gemusterten Sachen, die tragen nur auf. Am liebsten schwarz. Schwarz und neu. Schwarz lässt mich vielleicht von innen heraus leuchten. Muster würden von meinem farbigen Inneren nur ablenken. Also schwarz. Ich habe ein tolles Inneres. Es muss nur neu aufbereitet werden.

Dabei kleiden sich nur traurige Menschen schwarz. So ist es doch. Aber das man damit sein Inneres hervorheben möchte, darauf kommt man nicht. Vielleicht sind dann die, die sich bunt kleiden, innen schwarz. Nein, wohl eher nicht.

Warum nicht mit Liebe kleiden? Das wäre neu. Nicht schwarz, aber neu. Aber heißt es nicht auch "blind vor Liebe"?. Also doch schwarz. Zumindest vor dem Auge. Neue Liebe fühlt sich gut auf der Haut an und man kann von innen heraus strahlen. Aber trage ich sie auch für mich??? Nein, höchstwahrscheinlich, wieder und wieder und wieder für jemand anderen.

2 Kommentare 25.7.12 01:10, kommentieren

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Lukas

Ich sitze, ..... also eigentlich liege ich im Moment, aber ich denke an den Moment wo ich saß. In einer stinkenden Küche, die Füße auf dem kalten Steinboden. Die Haare fettig, Dutt. Den einzigsten Farbfleck den ich wahrnahm war die rote Jogginhose, die ich trug. Mein Gegenüber... ein mit Red-Bull zugedröhntes Mädchen auf der Suche nach Wissen. Ein bewundernder Blick von mir an sie. Wie klar ihre Gedanken doch sein müssen um sich mit der Aufnahme von wissen zu beschäftigen. Meine waren es nicht. Nicht an diesem Tag, nicht an dem zuvor und davor schon gar nicht.
Momente der Stille, nur das leichte surren der Dunstabzugshaube, damit der Zigarettenrauch aufgesogen wird. Braun-Grüne Augen, in der einen Hand die glimmende Zigarette, in der anderen Red-Bull. Sie schauen mich fordern an. Tu doch endlich was, reiß dich zusammen sagen sie stumm zu mir. Ich schaue leer, gedankenlos zurück. Dieser stechende Geruch von Duftkerzen, Raumerfrischungsspray mit Apfelgeschmack und der Zigarettenrauch ergäben einen tollen Giftcocktail. Dazu das Zischen der nächsten frisch geöffneten Coffeein-Dose. Verlockend dieser rote Duft.
Und dabei mag ich gar kein rot. Aber dieses roch gut.
Weiterer wissensdurstiger Besuch ist angekündigt. Ein Schlürfen vom Mädchen gegenüber, ihre Blicke auf das zerknitterte Skript gerichtet. Ich stellte mir vor wie die Buchstaben und Wörter sich zu einem Strang bündeln und sich wie das schlürfen ihres roten Drinks in ihr Gehirn saugen.... Abartig.
Gespannte Blicke Richtung Tür. Zwei Männer, den einen kannte ich bereits, ein kleiner unscheinbarer, aber mit gutem Herzen hereinkommender Mann.
Der andere. FREMD, GROß. Ich könnte ihn lediglich mit Oberflächlichkeiten beschreiben. Ich sah Freiheit.
Ein verquerter Typ, aber es bildetetn sich Gedanken um ihn. Farbige, eingedreht wie seine lockigen Haare, verquerte aber dennoch klare Muster. Es schien Sinn zu machen dass er da war. Mehr nicht. Ich habe mit ihm geschlafen, nachts in dieser stinkenden Küche. Blickwinkel nach dem Sex. Fremd, groß, Locken, Freiheit.... NEIN, Unsicherheit in seinen Augen, sie sind grün-braun-rötlich. Eine unglaubliche Sensibilität und etwas Zerbrechlichkeit in seinen Lippen. Er ist ein guter Küsser. Seine Hände stark, aber zärtlich.
Herzklopfen.... zugleich wohl eher das Klopfen an der Tür.
zu diesem Zeitpunkt gehabte Gedanken: Du so leicht durchschaubares ekeliges Miststück..... aber es lächelt.

4 Kommentare 19.7.12 21:59, kommentieren

Es sprach die Ironie

Niemals klar, die Gedanken. Eher schwammig, ständig wechselnd. Ob Tag oer Nacht spielt dabei keine Rolle.

Verdrehen sie einen? Machen sie den Menschen verrückt? Ich bin es, verrückt vom denken. Und irgendwie bilden sich Konstrukte die nur einem selbst völlig klar erscheinen. Während andere dich mit weißen farblosen, nach Rat suchenden Blicken ansehen. 

Dann... genau jetzt, diese Gedanken, wie komme ich aus diesem denkenden Gedankenkonstrukt wieder heraus? Oder sollte man es sogar weiterspinnen? Aber halt... nein.. die Unsicherheit, einfach zu groß. Lieber still und leise Gedanken hegen und pflegen und nach außen hin den Menschen so gegenüberstehen, dass sich ihr weißer farbloser, nach Rat suchender Blick in ein buntes, liebevolles, einfaches, vielleicht sogar dümmliches Lächeln verwandelt. Wie einfach doch alles ist.

 Es sprach... die Ironie

2 Kommentare 19.7.12 21:36, kommentieren